Edelsteine

Gesichter von Neapel

Für mich ging es bei Schmuck immer darum, einem Gefühl nachzujagen. Nicht Trends zu folgen oder mich an fremde Regeln zu halten. Deshalb haben wir während unseres Aufenthalts in Neapel einige unserer Lieblingsstücke an Einheimische verschenkt. Nicht an Models, sondern einfach an Leute, die wir unterwegs getroffen haben. Ältere Männer. Berufstätige. Leute, von denen man vielleicht gar nicht erwarten würde, dass sie sich für Schmuck interessieren.
In dem Moment, als sie den Schmuck anlegten, veränderte sich etwas. Als hätten sie einen Blick auf sich selbst erhascht, den sie schon lange nicht mehr gesehen hatten. Das ist der Aspekt von Schmuck, über den niemand spricht. Es geht nie nur um das Aussehen. Es geht darum, was er in einem zum Vorschein bringt.
























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